Im Rahmen der Pragfahrt besuchte die Q1 die Gedenkstätte Theresienstadt. Der Besuch war kein gewöhnlicher Programmpunkt, sondern ein Moment des Innehaltens, Lernens und Erinnerns. Die Schüler:innen setzten sich vor Ort mit der Geschichte Theresienstadts, mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und mit der Bedeutung von Erinnerungskultur auseinander. Viele Schüler:innen waren von dem Besuch sichtbar berührt. Die Begegnung mit diesem historischen Ort hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.
Als Schule ist es uns wichtig, Erinnerungskultur, historisches Lernen und die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung regelmäßig im und außerhalb des Unterrichts aufzugreifen. Gedenkstättenbesuche, Projekt- und Aktionstage sowie unsere Arbeit auf dem Weg zur Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage sind dabei wichtige Bausteine unserer Bildungsarbeit. Wir danken den Beratungslehrern der Q1 Frau Schmidt und Herrn Jandrich für die Organisation und Planung des Besuchs sowie der Jahrgangsstufe Q1 für das Teilen ihrer Eindrücke und Gefühle.
Anbei noch Aussagen der Schüler:innen:
Lena: Das Gefühl, an dem Ort zu sein, an dem die Taten passierten, war bedrückend. Es wurde mir bewusst, unter welchen Umständen sie leben mussten.
Zeynep: Es war schlimm, die Leichenkammern zu sehen. Menschen wurden dort wie Müll gelagert.
Yasmin: Es war so erschreckend, in den Zellen zu stehen, die komplett ohne Licht waren.
Irem: Es war bedrückend, an dem Ort zu sein, an dem diese schrecklichen Dinge passierten.
Lina: Wir standen in dem Raum, in dem circa 90 Menschen zur Strafe im Stehen ohne Licht schlafen mussten.
Christela: Die erschreckensten Orte waren das Krematorium und der Schlafraum, weil dort schlimme Dinge passierten.






