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Holzener Weg 22-24

58239 Schwerte

Unser Motto:

TFG - Schule in Bewegung

2016-03-14T15:19:08+01:00
TFG – Schule in Bewegung

Unser Leitbild:


  • Talente entfalten

  • Wissen erwerben

  • Verantwortlich handeln

2017-11-28T13:47:12+01:00
Talente entfalten Wissen erwerben Verantwortlich handeln

Schulgelände

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Mit dem Wachstum der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule stiegen und steigen auch die Anforderungen an Raum, Ausstattung und moderne Lernumgebungen. Um den SchülerInnen optimale Lern- und Unterrichtsbedingungen zu bieten, entsteht nun ein moderner Neubau auf dem Gelände der bisherigen Schule am Holzener Weg.

Der neue Schulkomplex wird dreigeschossig und in L-Form gebaut, mit einer Brutto-Grundfläche von etwa 14.500 m² und einem Brutto-Rauminhalt von rund 68.000 m³. Ergänzt wird das Hauptgebäude durch eine neue Einfeld-Sporthalle und moderne Außenanlagen. Mit dem Neubau werden langfristig die derzeit eingesetzten Containerlösungen überflüssig. Es entsteht eine Schule, die den Anforderungen einer fünfzügigen Gesamtschule mit Oberstufe gerecht wird und eine Umsetzung der pädagogischen Konzepte in zeitgemäßen, übersichtlichen und flexiblen Räumen ermöglicht.

Das Bauvorhaben gliedert sich in mehrere Phasen, sodass der Unterricht möglichst unbeeinträchtigt fortgeführt werden kann.

Die Fertigstellung des neuen Schulgeländes ist für Sommer 2028 vorgesehen.

Die pbr planungs- und beratungsgesellschaft mbH, die mit der Gesamtplanung betraut ist, schreibt auf ihrer Homepage:

Zeitgemäß und ganzheitlich
Um den zusätzlichen Raumbedarf für eine fünfzügige Auslegung zu decken, ensteht in Schwerte am Standort der Thoedor-Fleitmann-Gesamtschule ein neues Schulgebäude. Die zuvor erstellte Machbarkeitsstudie hatte zum Ergebnis, das bestehende Schulgebäude zugunsten eines neuen Baukörpers zurückzubauen. Zusätzlich zum Schulneubau entsteht eine neue Einfeld-Sporthalle. Das Raumprogramm für den Neubau wurde im Zuge der Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit der Schule entwickelt, um bestmöglich auf die Bedürfnisse der Nutzenden einzugehen.

Geschützer Schulhof durch geschickte Setzung

Der dreigeschossige, L-förmige Baukörper mit Teilunterkellerung wird an der Kreuzung Holzener Weg/Im Bohlgarten errichtet, fasst das Schulareal über seine Formgebung nach innen wie auch nach außen und definiert überdies die süd-östliche Grundstücksgrenze. Über die geschickte Setzung wird ein geschützter Freiraum realisiert, der als Schulhof und Sportaußenfläche genutzt werden kann.

Das Forum als Dreh- und Angelpunkt
Über den zentralen Haupteingang, der am Holzener Weg situiert wird, betreten Schüler:innen und Lehrende das Gebäude und gelangen direkt ins Herzstück der Schule, das Forum. Der offene Raum erstreckt sich die gesamte Gebäudehöhe und spricht mit seiner durchlässigen, lichtdurchfluteten Atmosphäre eine große Willkommensgeste aus. Als Knoten- und Kommunikationspunkt verbindet das Forum alle Etagen im Inneren und dient zugleich als Bindeglied zwischen innen und außen. Eine große Freitreppe mit Sitzstufen sowie ein Bühnenbereich laden zum Verweilen ein, dienen der Kommunikation wie auch Kontemplation, stärken den Austausch und darüber das Gemeinschaftsgefühl.

Raumprogramm unterstützt zeitgemäße Unterrichtsformen
Im Erdgeschoss schließen sich westlich die Mensa inklusive Küche, ein Selbstlernzentrum und ein Medienzentrum an. Gen Norden sind die Fachräume der Naturwissenschaften, Technik und Hauswirtschaft situiert. Das erste Obergeschoss beherbergt die Schulverwaltung, diverse Lern- und Mehrzweckräume sowie die Unterrichtsräume der Jahrgänge fünf bis sieben. Im zweiten Obergeschoss finden überwiegend die höheren Jahrgangsstufen (8 bis 13) Platz. Dabei sind die Unterrichtsbereiche in Cluster für die einzelnen Jahrgänge gegliedert. Die Cluster besitzen offene Clustermitten und Differenzierungsräume, so dass zeitgemäßen pädagogischen Konzepten und Unterrichtsformen Rechnung getragen wird. Eine durchlässige Innenraumgestaltung unterstützt hierbei die Kommunikation auch außerhalb des eigentlichen Klassenraumes.

Authentisch, langlebig und nachhaltig
Klinker und Holz prägen die äußere Erscheinung des neuen Schulgebäudes. Die gewählten Fassadenmaterialien zeichnen sich durch eine beispielhafte Ästhetik wie auch durch ihre Langlebigkeit aus. Im Kontrast zum massiven Mauerwerkssockel stehen die oberen Geschosse, ausgeführt mit vorgehängten vertikalen Holzlamellen, die in ihrer Dichte variieren und den Rhytmus der umgebenden Baumreihen aufnehmen. Das Dach wird als Gründach in Kombination mit einer großflächigen Photovoltaik-Anlage ausgeführt, trägt zur Energieversorgung des Gebäudes wie auch zur Verbesserung des Klimas bei. Eine Dachterrasse auf dem westlichen Gebäudeflügel bietet Schülerinnen und Schülern der Oberstufe einen zusätzlichen Aufenthaltsort im Freien. Die in die Gebäudekubatur eingeschnittenen Innenhöfe dienen ebenfalls als nutzbare Dachterrassen und komplettieren das vielseitig codierte Raumangebot der neuen Schule.

 

Quelle: https://pbr.de/projekte/detail/theodor-fleitmann-gesamtschule